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AfD: Weidel in Spendenaffäre belastet

Berlin. Die Affäre um Wahlkampfspenden aus der Schweiz sorgt in der AfD für Zwist. Einem Medienbericht zufolge soll die AfD irreführende Angaben gegenüber der Bundestagsverwaltung gemacht haben. Im Kern geht es darum, wann genau innerhalb der Partei Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Spenden für den Kreisverband von Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel aufkamen. Die AfD-Bundesgeschäftsstelle hatte der Bundestagsverwaltung vom 20. Dezember mitgeteilt, der Kreisschatzmeisterin Brigitte Hinger seien am 21. Januar 2018 »erstmals Zweifel« gekommen. Baden-Württembergs AfD-Schatzmeister Frank Kral sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Mittwoch) nun, er habe Hinger schon am 14. August 2017 telefonisch die gesetzlichen Regelungen erklärt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2019, Seite 4, Inland

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