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Schüler fliehen vor Gewalt in Indonesien

Jakarta. In der von Indonesien 1969 annektierten Provinz Papua sind mehr als 400 Schüler in einen Nachbarbezirk geflohen, nachdem uniformierte Soldaten in ihre Schule gekommen seien, wie die örtliche Bildungsbehörde am Mittwoch mitteilte. Nach unbestätigten Berichten von Bewohnern sollen Soldaten Brände gelegt, Zivilisten bedroht und getötet haben. Seit einem mutmaßlich durch Milizen verübten Massenmord an 16 Bauarbeitern im vergangenen Dezember kam es immer wieder zu Zusammenstößen in der Provinz. Dem Militär werden seit Jahren Machtmissbrauch gegen die melanesische Bevölkerung in Papua sowie außergerichtliche Tötungen vorgeworfen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.02.2019, Seite 7, Ausland

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