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02.02.2019
Armut

Angst vor dem Amt

Hartz-IV-Bezieher mit bürokratischem Wahnsinn konfrontiert. Schikane und Existenznot drohen

Von Susan Bonath
Olaf B. (Name geändert) ist verzweifelt. Seit drei Monaten hat der 35jährige getrennt lebende Vater zweier Söhne, zwölf und ein Jahr alt, kein Geld gesehen. Dabei hat er sich bereits im Oktober, unmittelbar nach dem Ende seines langjährigen Arbeitsverhältnisses in einer Leiharbeitsfirma, erwerbslos gemeldet. Anspruch hat er auf Arbeitslosengeld I (ALG I) und aufstockendes Hartz IV. Doch dann findet er sich in einem bürokratischen Wust zwischen Arbeitsagentur und Job...

Artikel-Länge: 3335 Zeichen

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