04.02.2003
Auch gut so
Die schwulen Propagandablätter Queer und GiP sind Pleite. Ein Nachruf
Von Dirk Ruder
Nach längerer Talfahrt meldete am 20. Januar die Kölner Queer AG Insolvenz an, unter deren Regie seit 1999 die gleichnamige, bundesweit größte »Monatszeitung für Schwule, Lesben, Bis[exuelle – d.A.] und Transgender« erschien. Ende Januar wurde zudem in Berlin die schon länger vermutete Einstellung des schwulen Szenekalenders GiP (»Großstadt im Profil«) Gewißheit. Das Berliner »wissenschaftlich-humanitäre komitee« (whk) kommentierte, die Götter des Marktes hätten im ...
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