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27.01.2003

Der Stoff, aus dem die Träume sind

Vom großen Austausch: Sterben die Leute an der Seuche, wird man nicht romantischer »Romeo und Julia« im Berliner Maxim Gorki Theater

Von Hans Sommerfeld
Der Beginn von Katharina Thalbachs »Romeo und Julia«-Inszenierung am Berliner Maxim Gorki Theater läßt das Schlimmste befürchten. Da stolpert das Ensemble als Touristen verkleidet auf die Bühne, um den Ort der berühmten Lovestory zu besichtigen, geführt von aufdringlichen Fremdenführern mit roten Regenschirmen, die dummes Zeug und Shakespeare-Verse faseln. Der alberne Regieeinfall zum Prolog soll etwas über die Liebe als Ware sagen, als wäre auch das nicht längst sc...

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