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Versandverbot für Arzneimittel vom Tisch

Berlin. Das angestrebte Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten ist für Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorerst vom Tisch. Es sei europarechtlich unwägbar, ob und wie ein solches Verbot umgesetzt werden könne, sagte Spahn am Dienstag in Berlin.

Statt dessen will er die deutschen Apotheken unterstützen, indem er deren Zuschläge für Nacht- und Notdienste verdoppelt. Darüber hinaus möchte Spahn die Rabatte für ausländische Onlineapotheken auf 2,50 Euro je Packung begrenzen. Zudem soll der Marktanteil des Versandhandels eine Grenze von fünf Prozent nicht übersteigen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2018, Seite 5, Inland

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