Zum Inhalt der Seite
20.01.2003

Unter Leibeigenen

Ende eines Aufstands: Vor einem Jahr beging der Antiheimatautor Franz Innerhofer Selbstmord

Von Martin Droschke
Autobiographie und Terror. Wäre es nicht besser, Selbstmord zu begehen, als einen Kampf um persönliche und politische Würde zu führen, der nicht zu gewinnen sei? Diese Grundfrage zieht sich durch die Romane von Franz Innerhofer, mit denen er sein Leben aufschrieb. Für den Österreicher, der 1974 mit »Schöne Tage« schlagartig berühmt und zur Symbolfigur der modernen Antiheimatliteratur wurde, war das Schreiben eine Waffe der Befreiung. 1944 im Salzburgischen als un...

Artikel-Länge: 5708 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90