17.01.2003
Chemiekonzern unter Druck
Nach Störfall im Elsaß: Rhodia gibt Ausmaß der Schäden nur häppchenweise zu
Von Martin Höxtermann
Vier Wochen nach dem Chemieunfall im elsässischen Chalampé, der mit großer Verzögerung erst vergangene Woche bekannt wurde (jW berichtete), gerät der französische Nylonhersteller Rhodia unter Druck. Neue Details des Störfalls, die nur häppchenweise ans Licht kommen, machen die Informationspolitik von Rhodia zunehmend unglaubwürdig. »Das wahre Ausmaß des Unfalls und die damit einhergehende Gefährdung der Bevölkerung wurde und wird offensichtlich weiterhin verschleier...
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