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Spanien will Saudis weiter bewaffnen

Madrid. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat nach der mutmaßlichen Ermordung des saudischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi einen Stopp der Waffenexporte seines Landes nach Saudi-Arabien ausgeschlossen. Er müsse »die Interessen Spaniens schützen«, sagte Sánchez am Mittwoch vor dem Parlament in Madrid.

Spanien ist nach Angaben des Instituts für Friedensforschung SIPRI nach den USA, Großbritannien und Frankreich der viertgrößte Waffenlieferant Saudi-Arabiens. »Ich muss hier und heute die spanischen Interessen schützen, die strategischen Interessen, zumal es um Regionen geht, die vom Drama der Arbeitslosigkeit besonders betroffen sind«, betonte der Sozialistenchef. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.10.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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