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OECD: Soziales entscheidet über Schullaufbahn

Berlin. In Deutschland entscheidet die soziale Herkunft weiter maßgeblich über den schulischen Erfolg von Kindern oder Jugendlichen: Dieser Effekt sei stärker ausgeprägt als in vielen anderen Ländern, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). So lägen Schüler aus einkommensschwachen Familien in Naturwissenschaften statistisch fast dreieinhalb Schuljahre zurück. In Deutschland gebe es immer noch »eine große Leistungsschere, aber sie hat sich in die richtige Richtung bewegt«, sagte der OECD-Direktor für Bildung, Andreas Schleicher, zu den Ergebnissen der Studie, die den Zehnjahreszeitraum zwischen 2006 und der letzten PISA-Studie 2015 umfasst. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.10.2018, Seite 2, Inland

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