07.01.2003
Verbot frauenfeindlicher Werbung: Mittel gegen patriarchalen Rollback?
jW sprach mit Ursula Matschke, städtische Frauenbeauftragte in Stuttgart und Initiatorin einer Kampagne gegen die Plakatierung frauenfeindlicher Werbung auf öffentlichen Flächen in der baden-württembergischen Landeshauptstadt
Interview: Martin Höxtermann
F: Werbung, die Frauen diskriminiert und Sexismus transportiert, ist gemäß einer vertraglichen Vereinbarung zwischen der Stadt und Plakatierungsfirmen auf öffentlichen Flächen in Stuttgart verboten. Warum taucht sie dennoch immer wieder auf?
Laut Vertrag sind die Plakatierungsfirmen zur Selbstbeschränkung verpflichtet, Werbung, die gegen Gesetze, polizeiliche Verordnungen, gute Sitten, Religion oder Belange der Stadt verstößt, nicht zu kleben. Allerdings liegt di...
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