-
09.10.2018
- → Betrieb & Gewerkschaft
Demo gegen Jobabbau bei Nestlé
Vevey. Vor der Nestlé-Firmenzentrale im schweizerischen Vevey haben am 2. Oktober rund 400 Beschäftigte des Unternehmens aus der BRD gegen geplante Stellenvernichtung und Werkschließungen bei dem weltgrößten Nahrungsmittelkonzern protestiert. Dies teilte die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG), die zusammen mit der Schweizer Gewerkschaft Unia zu der Kundgebung aufgerufen hatte, am selben Tag mit. Trotz hoher Gewinne sollten an mehreren deutschen Standorten insgesamt rund 1.000 Jobs »abgebaut« werden. Der neue Konzernchef Ulf Mark Schneider habe das Renditeziel auf 18,5 Prozent erhöht und dem Konzern einen »Umbau« verordnet, dem europaweit Arbeitsplätze zum Opfer fallen sollten, so die NGG. An den Protesten unter dem Motto »Mensch vor Marge« beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben auch Beschäftigtenvertreter aus Lateinamerika, Italien und Frankreich. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!