27.12.2002
Neue Spannungen in Chiapas
Räumung indigener Siedlungen heizt Konflikte im südmexikanischen Bundesstaat wieder an
Von Luz Kerkeling
In Chiapas hat sich die Situation ein weiteres Mal zugespitzt. 1994 hatte sich in dem südmexikanischen Bundesstaat die »Zapatistische Armee zur Nationalen Befreiung« (EZLN) erhoben, um eine Demokratisierung Mexikos, ein Ende der neoliberalen Politik und die Anerkennung der Selbstverwaltung der indigenen Bevölkerung zu erreichen. Nach zwei Wochen Bürgerkrieg im Januar 1994 verlagerte die Guerilla ihr Engagement auf die politische Ebene und gewann sowohl in Mexiko als...
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