20.08.2018
Belletristik
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In grenzenloser Gegenwart, kann es da Liebe geben? Joyce Carol Oates’ neuer Roman »Der Mann ohne Schatten«
Von Werner Jung
Schon in den ersten dürren Sätzen des neuen Romans von Joyce Carol Oates steckt die stille Dramatik, die das Werk prägen wird. »Anmerkungen zur Amnesie. Projekt ›E. H.‹ (1965–1996)«, zugeschrieben der Neurowissenschaftlerin Margot Sharpe: »Sie lernt ihn kennen, sie verliebt sich. Er vergisst sie. Sie lernt ihn kennen, sie verliebt sich. Er vergisst sie. Sie lernt ihn kennen, sie verliebt sich. Er vergisst sie. Schließlich nimmt sie Abschied von ihm, einunddreißig Ja...
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