14.12.2002
Roland Koch verniedlicht den Faschismus: Für eine demokratische Partei nicht tragbar?
jW sprach mit Klaus Willkomm-Wiemer. Er ist Sprecher der »Anti-Nazi-Koordination« und Gewerkschaftssekretär der IG Metall in Frankfurt am Main
Interview: Thomas Klein
F: Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) meint, wenn man im Zusammenhang mit der Vermögenssteuer ein paar Milliardäre namentlich nennt sei das vergleichbar mit dem »Judenstern« im Dritten Reich.
Wir fordernden den Rücktritt Kochs. Dies wäre ein Zeichen, daß es niemanden erlaubt ist, mit antisemitischen Stimmungen und antidemokratischer Diffamierung Wahlkampf zu betreiben. Koch hat sich unserer Meinung nach nicht »vergaloppiert«, wie er nun selbst sagt. Er i...
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