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05.12.2002

Anschlußpolitik

Österreichs Privatisierer wollen österreichische Post an die Deutsche Post AG verscherbeln

Von Werner Pirker, Wien
Das Geheimprojekt trug den Codenamen »Max«. Seine Realisierung wäre das größte Gangsterstück in der Geschichte der Privatisierung österreichischer Staatsunternehmen. Hinterrücks wollten Finanzminister Karl-Heinz Grasser und die Österreichische Industrie AG (ÖIAG), die »Treuhandgesellschaft« der Alpenrepublik, den Ausverkauf eines der letzten staatlichen Großunternehmen, der österreichischen Post-AG, durchziehen. Vergangenen Freitag sollte der Coup vom Ministerrat ab...

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