Zum Inhalt der Seite

VW-Chef »geschockt« von U-Haft für Stadler

Berlin. VW-Chef Herbert Diess kann die Festnahme des inzwischen beurlaubten Vorstandskollegen und Chefs der Konzerntochter Audi, Rupert Stadler, nur schwer nachvollziehen. »Das war für mich in der Tat ein Riesenschock«, sagte Diess Bild am Sonntag. »Der Vorstandschef einer großen Automarke in U-Haft: Das gab es noch nie.« Er habe Stadler »als Problemlöser erlebt«, sagte Diess. »Für mich ist die Festnahme daher auch nur schwer nachvollziehbar.«

Auf die Frage, ob er sich eine Rückkehr von Stadler in die Audi-Spitzenfunktion vorstellen könne, sagte Diess: »Es kommt auf die Fakten an. Sollten die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft zutreffen, ist die Entscheidung klar.« (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2018, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!