03.12.2002
»Wir schaffen eine Zeitbombe«
Zentralamerika: Soziologen warnen vor Folgen der Ausgrenzung der Bevölkerungsmehrheit
Von Nefer Munoz, San José (IPS)
Wie aus einer jetzt vorgelegten Untersuchung der Kommission für Menschrechte in Zentralamerika (CODEHUCA) mit Sitz in Costa Rica hervorgeht, fließen 80 Prozent der regionalen Einnahmen in die Taschen der Reichsten, die aber nur 30 Prozent der Bevölkerung stellen. Die 30 Prozent der Ärmsten am Isthmus müssen sich dagegen mit weniger als fünf Prozent der Einkünfte zufriedengeben. Besonders kraß sind die Verhältnisse in Guatemala, wo die zehn Prozent der ärmsten Mensch...
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