02.12.2002
Brücke des Widerstandes
Von Havanna aus geht die Kampagne gegen das Freihandelsprojekt ALCA in eine neue Phase
Von Harald Neuber
»Niemand, der sich ernsthaft mit der Materie beschäftigt, kann von Freihandel sprechen«, meint der Argentinier Adolfo Pérez-Esquivel. Das 1994 vom Vater des amtierenden US-Präsidenten vorgestellte Abkommen ALCA (»Abkommen über den freien Handel in Amerika«) habe »verheerende Auswirkungen für ganz Lateinamerika«, warnte der argentinische Träger des Friedensnobelpreises von 1980 im Gespräch mit junge Welt am Sonnabend weiter. ALCA sei Teil einer neokolonialen Strategi...
Artikel-Länge: 5567 Zeichen


