Zum Inhalt der Seite
23.11.2002

»Verzweiflungstat« gegen Abschiebung

Nach siebenjährigem Asylverfahren zermürbter Iraner tritt in Hungerstreik

Von Reimar Paul
Der Iraner Ali B.* rutscht auf dem Stuhl hin und her, fingert nervös in einer Mappe, wechselt mitten im Satz vom Deutschen ins Persische. »Meine Nerven sind kaputt, ich kann nicht mehr, ich kann nicht länger warten«, übersetzt eine Frau während eines Treffens am Freitag in Göttingen. B. ist aus Angst vor seiner Abschiebung in den Hungerstreik getreten. Er nehme seit 14 Tagen keine feste Nahrung und nur wenig Flüssigkeit zu sich, sagt er. Er will seinen Hungerstreik ...

Artikel-Länge: 2891 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90