Zum Inhalt der Seite
21.03.2018
Gestapofolter

»Das Grauen darf nicht vergessen werden«

Verfolgte der Nazis hielten einst vor dem Hamburger Stadthaus Mahnwachen ab. Gespräch mit Detlef Baade

Von Kristian Stemmler
Ihr Vater wurde mehrfach im Hamburger Stadthaus gefoltert. Wann war er in den Fokus der Gestapo geraten? Das ging schon so 1933/34 los. Mein Vater war als junger Mensch bekannt dafür, dass er antifaschistisch eingestellt war. Er war Kommunist. Nach meiner Erinnerung war er mindestens viermal im Stadthaus. Was hat er dort erleiden müssen? Er ist immer wieder brutal gequält worden, weil sie Namen von ihm hören wollten. Von einer Sache hat er so oft erzählt, dass ich f...

Artikel-Länge: 3030 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90