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Philippinen ziehen sich aus Strafgericht zurück

Manila. Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat den Rückzug seines Landes vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angekündigt. Als Grund gab Duterte in einer Erklärung am Mittwoch an, das Weltstrafgericht werde als »politisches Werkzeug gegen die Philippinen« benutzt. Hintergrund sind demnach die vorläufigen Ermittlungen, die die Chefanklägerin des Gerichts im Februar wegen Dutertes Feldzug gegen die Drogenkriminalität eingeleitet hatte. Als Staatsoberhaupt veranlasse er, dass der Inselstaat seine Ratifizierung der entsprechenden Verträge zurücknehme, hieß es in seiner Erklärung weiter. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2018, Seite 7, Ausland

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