Zum Inhalt der Seite
05.11.2002

Der Wohlfahrtsstaat ist machbar

Der Kampf gegen den Wohlfahrtsstaat hat nichts mit ökonomischer Rationalität zu tun, aber viel mit gesundem Klasseninstinkt. Warum das so ist, erklären Blankenburg und Schui in ihrem vorzüglichen Buch über den Neoliberalismus

Von Karl Unger
Die Lage ist dramatisch, und die Perspektiven sind düster: Schwindsucht in den Sozialkassen, Massenarbeitslosigkeit mit steigender Tendenz und ein Wachstum der Wirtschaft, das diese Bezeichnung nicht verdient. Schuld am immensen Staatsdefizit, das alle wirtschaftlichen Aktivitäten lähmt, ist die Generation der Brandt, Kreisky und Genossen mit ihrem sogenannten Wohlfahrtsstaat, der doch nichts anderes war als eine Art westlicher Stalinismus. Sein Ergebnis ist nicht n...

Artikel-Länge: 17197 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90