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Kritik an Sozialplänen von Union und SPD

Berlin. Sozialverbände und die Partei die Linke werfen Union und SPD mangelnde soziale Verbesserungen vor. Die sachgrundlose Befristung von Arbeitsverhältnissen zu beschränken sei zwar ein Fortschritt, so Linke-Chef Bernd Riexinger am Montag in Berlin. »Aber das betrifft nicht einmal ein Drittel der befristet Beschäftigten.« Unternehmen mit mehr als 75 Beschäftigten sollen demnach nur noch höchstens 2,5 Prozent der Belegschaft sachgrundlos befristen dürfen. Der Paritätische Gesamtverband kritisierte unter anderem zuwenig Schritte gegen Kinderarmut, zuwenig Geld für den Ausbau der Kinderbetreuung und eine unzulängliche Grundrente. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2018, Seite 2, Inland

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