Zum Inhalt der Seite

Intel: Gute Zahlen und Sicherheitslücke

Santa Clara. Mit glänzenden Zahlen und einem optimistischen Ausblick gelingt es Intel vorerst, das Desaster um gravierende Sicherheitslücken (»Meltdown«) in den vom Konzern gefertigten Chips zu zerstreuen. Wie diese behoben werden können und wann, bleibt weiter unklar.

Doch dank eines starken Wachstums im Geschäft mit Rechenzentren hat das Unternehmen im Gesamtjahr 2017 Rekorderlöse verbucht. Das teilte Intel am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Trotz des Umsatzanstiegs fiel unterm Strich ein Verlust von 687 Millionen Dollar an. Der Grund: Die US-Steuerreform verursachte eine einmalige Belastung in Höhe von 5,4 Milliarden Dollar, insbesondere weil Abgaben auf im Ausland geparktes Vermögen fällig werden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!