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Dell erwägt Rückkehr an die Börse

New York. Der US-Computerhersteller Dell erwägt gut vier Jahre nach seinem Rückzug von der Börse eine Rückkehr. Dies sei eine der Optionen, die der Verwaltungsrat derzeit prüfe, um an frisches Geld zu kommen, berichteten der Finanznachrichtendienst Bloomberg, das Wall Street Journal und die Financial Times am Freitag. Der Verwaltungsrat wolle noch diesen Monat über die Alternativen beraten, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Firmengründer Michael Dell hatte das Unternehmen 2013 in einem rund 25 Milliarden Dollar schweren Deal mit Unterstützung des Finanzinvestors Silver Lake von der Börse genommen. Ziel war, Dell ohne Verpflichtung zu Quartalsberichten und Druck von Investoren weiterzuentwickeln. 2016 kaufte Dell für 67 Milliarden Dollar den Speicherspezialisten EMC, was die Schulden weiter in die Höhe trieb. Nach Bloomberg-Daten liegen die Verbindlichkeiten bei rund 46 Milliarden Dollar. Laut Wall Street Journal kostet deren Bedienung die Firma rund zwei Milliarden Dollar jährlich. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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