23.10.2002
Das Urteil steht schon fest
Mutmaßliches Al-Qaida-Mitglied bestreitet Vorwürfe. Anwalt fordert fairen Prozeß
Beim ersten Prozeß in der Bundesrepublik um die Anschläge vom 11. September 2002 hat der Angeklagte Mounir El Motassadeq am Dienstag in Hamburg alle Vorwürfe bestritten. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 28jährigen marokkanischen Studenten vor, als Mitglied der sogenannten Hamburger Terrorzelle um den »Todespiloten« Mohammed Atta Beihilfe zum Mord in 3045 Fällen geleistet zu haben.
Motassadeq räumte vor dem Hamburger Oberlandesgericht Verbindungen zu Atta und dem ...
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