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Vorerst kein neuer Panzerdeal mit Ankara

Berlin. Die geschäftsführende Bundesregierung will nach Worten von Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) wegen der Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens keine Entscheidung mehr über heikle Rüstungslieferungen deutscher Waffenhersteller für den NATO-Partner fällen. Damit wird erst eine mögliche neue Regierung aus Union und SPD über die von Ankara gewünschte Nachrüstung von »Leopard 2«-Panzern befinden. Gabriel erklärte am Donnerstag, die geschäftsführende Bundesregierung sei sich einig, »dass wir dem Ergebnis der laufenden Koalitionsverhandlungen nicht vorgreifen und mit der Beratung von kritischen Vorhaben bis zur Neubildung einer Regierung warten«. Bilder aus dem Konfliktgebiet zeigen, dass die türkische Armee bei dem Einsatz gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Afrin auch Kampfpanzer vom Typ »Leopard 2« des deutschen Herstellers Krauss-Maffei einsetzt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.01.2018, Seite 1, Inland

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