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19.10.2002

Juristisches Großreinemachen

Vor dem nächsten Atommülltransport häufen sich Verfahren gegen Castorgegner

Von Reimar Paul
Wenige Wochen vor dem nächsten Castortransport nach Gorleben erreicht die Zahl der Gerichtsprozesse zu Protestaktionen gegen die Atommüllfuhren einen Höhepunkt. Am Donnerstag nachmittag sprach das Amtsgericht Lüneburg drei Atomkraftgegner frei. Die Staatsanwaltschaft hatte ihnen vorgeworfen, sie hätten in einem Rundbrief und über die Internetseite der Kampagne »x-tausendmal quer« zur Teilnahme an einer Sitzblockade aufgerufen. Die Vorsitzende Richterin schloß si...

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