17.10.2002
Waffeninspekteure nach Bagdad: Militärischer Druck zu stark?
jW sprach mit Abdul Razzaq Al Hashimi, ehemaliger Botschafter der Republik Irak in Bonn und heute in Bagdad Präsident der »Gesellschaft für Frieden, Freundschaft und Solidarität«
Interview: Karin Leukefeld
F: Angesichts der scharfen Drohungen der US-Regierung scheint Irak auf Europa zu hoffen. Allerdings ist man sich in der EU uneins.
Was in unserer Region geschieht, betrifft vor allen anderen Teilen der Welt Europa. Die USA sind einfach zu weit entfernt: Instabilität bei uns betrifft Washington nicht. Europa wird den Preis zahlen. Falls die USA das gesamte Öl des Mittleren Ostens kontrollieren, bedeutet das zudem eine US-amerikanische Dominanz der gesamten Welt. U...
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