05.01.2018
Literatur
Dschungelesoterik
So viele Geheimnisse: Carmen Stephans neuer Roman bietet nur leere Naturmystik
Von Björn Hayer
Wo findet man gute Geschichten? Am besten im Urwald. Ob Daniel Kehlmanns Humboldt, der den Dschungelbewohnern Goethe nahezubringen versucht, oder Hubert Fichtes Selbstfindungstrip in Bahia – die neuere deutsche Literatur hat ein kleines Faible für exotisches Gebiet. Auch die 1974 geborene und in Genf lebende Carmen Stephan hat die Magie Südamerikas für sich entdeckt. Schwirrten wir in ihrem, zugegebenermaßen kläglichen Debüt »Mal Aria« (2012) noch mit einer Moskito ...
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