09.10.2002
Menschenhandel in Deutschland: Lieber Opfer als Täter verfolgen?
jW sprach mit Regine Rosner, Mitarbeiterin des Wohlfahrtsverbands »IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit«
Interview: Martin Höxtermann
* Nach einer aktuellen Untersuchung von UNICEF, OSZE und dem UN-Kommissariat für Menschenrechte werden jährlich rund 120 000 Frauen und Kinder aus Ost- und Südosteuropa in die EU »verkauft«. 90 Prozent geraten in die Hände von Zuhältern und Bordellbesitzern, andere verschwinden in arrangierten Ehen oder schuften in Privathaushalten
F: Für Flüchtlinge sind die Grenzen von Schengen-Europa dicht, für Frauenhändler nicht. Woran liegt das?
Der Frauenhandel in Europ...
Artikel-Länge: 3946 Zeichen


