09.10.2002
»Pflegeleichter« Formelkompromiß
Bundeswehrverband wähnt Wehrpflicht gerettet und verlangt mehr Geld für »Einsatzarmee«
Von Ralf Wurzbacher
Wahlempfehlungen im Vorfeld der Bundestagswahl waren die Sache des Deutschen Bundeswehrverbandes nicht. »Wir können mit jeder demokratisch legitimierten Regierung vorbehaltlos zusammenarbeiten«, stellte Bernhard Gertz, Bundesvorsitzender des Lobbyistenclubs, im eigenen Verbandsblatt klar. Und so dürfte sich die Enttäuschung über die zweite Amtszeit der SPD/Grünen-Regierung auch bei ihm in Grenzen halten. Welcher Außenminister genoß auch je einen so breiten Rückhalt ...
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