01.11.2017
Novemberpogrome
Gedenken ohne Überlebende
In Berlin wurde über Herausforderungen antifaschistischer Erinnerungsarbeit heute und morgen diskutiert
Von Sandra Schönlebe
Im Vorfeld der alljährlichen Berliner Gedenkdemonstration anlässlich der antisemitischen Novemberpogrome am 9. November 1938 lud die Gruppe »andere zustände ermöglichen« (AZE) am Montag abend in den Klub »Aquarium« im Stadtteil Kreuzberg. Diskutiert wurde die Frage, wie Bildungs- und Gedenkarbeit perspektivisch ohne die überlebenden Verfolgten der Naziverbrechen gestaltet werden könne. Für jene, die sich mit den Greueln während des deutschen Faschismus befassen, ...
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