Zum Inhalt der Seite

Pleitebank wieder an der Börse

Mailand. Die italienische Pleitebank Monte dei Paschi di Siena ist am Mittwoch nach zehnmonatiger Abwesenheit an die Börse in Mailand zurückgekehrt. Zwar zog der Kurs nach der Eröffnung an, doch sind die Verluste für viele Anleger und den italienischen Staat beträchtlich.

Monte Paschi – die älteste Bank der Welt – war durch Missmanagement, einen Derivateskandal und einen Berg fauler, also quasi uneinbringlicher, Kredite in Schieflage geraten. Die Aktien waren im Dezember von der Börse genommen worden. Nach einem Preis von 4,10 zur Eröffnung stieg er bis auf 5,24 Euro je »Anteilsschein«. Doch das lag immer noch unter den 6,49 Euro, die der italienische Staat bei seinem Einstieg im Sommer pro Papier gezahlt hatte. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!