16.09.2017
Autonome
»Die Autonomen wurden nicht von den Bullen besiegt«
Gespräch mit Sebastian Lotzer. Über seinen Roman »Begrabt mein Herz am Heinrichplatz«, die Liebe und die Gewalt. Über Autonome in Westberlin, Straßenschlachten und Vollversammlungen
Interview: Markus Mohr
Herr Lotzer, Sie heißen gar nicht Lotzer. Warum haben Sie Ihren Roman über die Autonomen-Bewegung unter Pseudonym verfasst? Sebastin Lotzer war ursprünglich ein Arbeitspseudonym. Dann ging das alles sehr schnell mit der Zusage der absolut liebenswerten Jungs von Bahoe Books. Da ist es bei dem Namen geblieben. Im übrigen war Sebastian Lotzer ein Anführer aus den Bauernkriegen. Seine Vita lässt sich ja im Zeitalter des Internet leicht recherchieren. Das spricht für si...
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