14.09.2002
»Und, was ist es?«
Zwei Filme über konstruierte Geschlechtergrenzen
Von Susan Geißler
Mindestens eins von 2000 Kindern wird ohne eindeutige Geschlechtsmerkmale geboren. Entgegen die Empirie behauptet sich bis heute der Wahnvorstellung, es gäbe lediglich zwei Geschlechter und mit ihr eine »natürliche Heterosexualität«. Die gesamte Gesellschaft basiert auf dieser angenommenen Zweigeschlechtlichkeit, nicht nur auf öffentlichen Toiletten und im Personenstandsregister, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt, in der »Familienpolitik« und dem Bereich der medizi...
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