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10.08.2017
G-20-Gipfel

»Abwesenheit des Staates wurde begrüßt«

Medien zeichnen verzerrtes Bild der Ausschreitungen im Hamburger Schanzenviertel. Polizeigewalt wird kaum thematisiert. Gespräch mit Kathi Blum

Interview: Kristian Stemmler
Ein Polizeieinsatz im Hamburger Indus­triegebiet Rodenbarg während des G-20-Gipfels, genauer: am 7. Juli, führte zu insgesamt elf Verletzten. Eine davon sind Sie. Was geschah an diesem Tag? Wir sind so gegen 6.20 Uhr mit etwa 200 Leuten vom Camp im Volkspark losgegangen, um Blockadepunkte möglichst nahe an der Demoverbotszone zu erreichen. Als wir auf die Straße Rondenbarg einbogen, hat die Polizei hinter uns mit zwei Wasserwerfern dicht gemacht, von vorn haben sie ...

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