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Ärzteorganisation: Zu viele AIDS-Tote

Berlin/Paris. Infektionen mit dem HI-Virus verlaufen aus Sicht von Ärzte ohne Grenzen in mehreren afrikanischen Ländern noch zu häufig tödlich. In Kliniken in Guinea, Kenia, Malawi und im Kongo, die von der Hilfsorganisation unterstützt und betrieben werden, sterben 30 bis 40 Prozent der HIV/AIDS-Patienten, weil die Krankheit zu spät oder gar nicht diagnostiziert werde. Das teilte sie am Dienstag in Berlin mit. Anlass war die Konferenz der Internationalen AIDS-Gesellschaft (IAS) in Paris. Die meisten Todesfälle seien »absolut vermeidbar«, so Ärzte ohne Grenzen. Die Organisation betreut nach eigenen Angaben rund 230.000 HIV-Patienten in 19 Ländern. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.07.2017, Seite 2, Inland

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