28.08.2002
Kolumbien droht Isolation
Politische Nähe zu Washington verärgert Nachbarländer. Wachsende US-Präsenz befürchtet
Von Harald Neuber
Nur wenige Wochen nach seinem Amtsantritt am 7. August droht der neue kolumbianische Präsident Alvaro Uribe Vélez in ernste Konflikte mit den Nachbarstaaten zu geraten. Grund dafür ist die zunehmende Nähe von Bogotá und Washington im Kampf gegen die linke Guerilla. In Washington verlangt man von dem Hardliner Uribe – mit Blick auf die Debatte um den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) – die Unterzeichnung eines bilateralen Abkommens, mit dem US-Militärpersonal...
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