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24.06.2017
Erster Weltkrieg

Politischer Bankrott

Im Sommer 1917 wurden die Kriegsbefürworter von der SPD zum Kanzler gebeten. Sie erwiesen sich einmal mehr als kriegstreu

Von Reiner Zilkenat
Am 27. Juni 1917 hatten die beiden sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Philipp Scheidemann (Fraktionsvorsitzender) und Eduard David (Mitglied des Fraktionsvorstandes) einen wichtigen Termin wahrzunehmen. Der Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg hatte beide zu sich geladen und sie gebeten, ihm möglichst bald eine »Denkschrift« zuzuleiten, in der ihre Beurteilung der aktuellen politischen Lage formuliert werden sollte. Keine leichte Aufgabe, denn die SP...

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