24.08.2002
Zu spät gewarnt
Streit um entscheidende Stunden vor der Flut. Bürger wollen Freistaat Sachsen verklagen
Grimma sieht an vielen Stellen aus wie nach einem Krieg. Zerstörte Häuser, aufgerissene Straßen, beschädigte Versorgungsleitungen. Und während die Einwohner der kleinen sächsischen Stadt gemeinsam mit zahlreichen Helfern beim Aufräumen sind, wächst offenbar der Unmut über die Arbeit der zuständigen Behörden. Zahlreiche Betroffene sehen einen Teil der Verantwortung für die extreme Höhe der Schäden bei staatlichen Stellen. Die hätten zu spät und nicht ausreichend vor ...
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