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25.04.2017

Rot-Front-Tourismus

Von Helmut Höge
Die letzten Reste des Sozialismus werden jetzt touristisch vermarktet, zumal wenn ihnen etwas Dissidentisches anhaftet: Am Rand des früheren sowjetischen Territoriums liegt z. B. das von Kirgistan-Touristen gerne besuchte Dorf »Rot-Front« nahe der Hauptstadt Bischkek. Einst hieß es »Bergtal«, mit der Kollektivierung der Landwirtschaft wurde es in »Kolchose Rot-Front« umbenannt. Aus Protest gegen die Kollektivierung war es zuvor im gesamten »Deutschen Bezirk«, der me...

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