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08.08.2002

Straßenkinder als Freiwild

Guatemala: Kinderhilfsorganisation brandmarkt Morde an Jugendlichen als »soziale Säuberung«

Von Iliana Alamilla, Guatemala-Stadt
Der Koordinator der Kinderhilfsorganisation »Casa Alianza«, Héctor Dionisio, hat die jüngsten Morde an Straßenkindern in Guatemala als »soziale Säuberung« gebrandmarkt. Bemerkenswert sei, so der Kinderrechtler, daß die Morde im Vorfeld des Papstbesuchs stattfanden, die Täter waren also durchaus an Öffentlichkeit interessiert. Das Vorgehen bei diesen Taten erinnere an frühere Mordserien, die sich ebenfalls gegen Kinder und Jugendliche ohne Wohnsitz richteten. Dionisi...

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