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07.08.2002

Ein leiser Mensch

Wolfgang Szepanski führte seit 1978 fast 40000 Jugendliche durch das ehemalige KZ Sachsenhausen

Von Hans Jacobus
Er hat als Junge gemalt, und als Alter malt er »wenn nötig«, wie er sagt, immer noch. Sein Vater war Malermeister, und beide wußten mit groben und feinen Pinseln umzugehen. Aber Wolfgangs Szepanskis erste Schrift an eine Hauswand, »Nieder mit Hitler – die KPD lebt«, brachte ihn als jungen Mann ins KZ. Das war im Jahr 1933, der Vater war Kommunist, der Sohn wurde KZ-Häftling. Er hatte den verräterischen Pinsel noch einem Freund zustecken können, da kamen schon die...

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