12.04.2017
Weltwirtschaft
Moderat in die nächste Krise
Bundeskanzlerin und Chefs der multilateralen Wirtschaftsinstitutionen wollen mit Handel und privaten Investitionen gegen Ungleichheit vorgehen
Von Simon Zeise
Es gab einen kurzen Moment der Hoffnung, als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag abend einräumte, dass sie eine »Zunahme der Sorgen um die Globalisierung« erlebe, »weil die Menschen in den einzelnen Ländern weltweit unterschiedlich an bestimmten Entwicklungen partizipieren«. Deshalb wolle die Bundesregierung im Rahmen ihrer G-20-Präsidentschaft für mehr »inklusives Wachstum« plädieren. Wer ein öffentliches Investitionsprogramm erwartete, sollte allerdings ...
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