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13.04.2017
Literatur

Unmerkliche Verluste

Juliana Kálnays Debütroman »Eine kurze Chronik des ­allmählichen Verschwindens«

Von Katharina Bendixen
Erzählen kann heutzutage alles sein. Romane werden vorwärts oder rückwärts erzählt, treten auf der Stelle oder springen zwischen den Zeiten. Manche Romane verweigern das Erzählen auch gänzlich – häufig ein gewagtes Unterfangen. Auch Juliana Kálnay entscheidet sich in ihrem Debütroman »Eine kurze Chronik des langsamen Verschwindens« gegen die übliche Romanhandlung mit sympathischen Figuren und spannenden Konflikten und dem ganzen Drumherum. Vielmehr sucht sie sich ei...

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