13.04.2017
Italien
Zu spät und zu wenig
Italienische Regierung will einige Opfer des Polizeiterrors beim G-8-Gipfel 2001 in Genua entschädigen
Von Gerhard Feldbauer
Die von der Demokratischen Partei (PD) geführte italienische Regierung will nach 16 Jahren einige der Opfer des Polizeiterrors beim G-8-Gipfel 2001 in Genua mit jeweils 45.000 Euro entschädigen. Wie das Onlineportal Il Post in dieser Woche berichtete, sollen jedoch nur sechs von insgesamt 65 Opfern, die beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Strasbourg geklagt hatten, Geld erhalten. Mit ihnen habe sich die Regierung »einvernehmlich geeinigt«. Sie...
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