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02.08.2002

Deutschland liegt im Ausland: Ist die Filmkamera eine Taucherbrille?

jW sprach mit Dorothee Wenner. Sie veröffentlichte in der „Z

Interview: Alexander Reich
F: Wie übersetzt man journalistische Essays in filmische? Was geht verloren und was kommt hinzu? Es gibt Themen, die einen dazu reizen, sie nicht nur aufzuschreiben sondern sie mit der Kamera festzuhalten. Zum Beispiel der »verrutschte Blick«, mit dem nichtdeutsche Menschen auf unseren Alltag, beispielsweise in Berlin schauen. Es ist wie der klare Blick kurz unter die Wasseroberfläche mit der Taucherbrille. Man richtet das Augenmerk auf Details, die man neu sehen...

Artikel-Länge: 2315 Zeichen

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