01.08.2002
Die Intelligenz steht in der Mitte
Zwischen Banalität und großen Idealen
Von Jürgen Meier
Das hehre Bild des Intellektuellen, der in seiner wissenschaftlichen Arbeit nur der Natur gegenübersteht, hat nie gestimmt und stimmt auch jetzt nicht. Ohne Miteinbeziehung des gesellschaftlich definierten Zwecks seiner Arbeit sucht er gleich Faust Zuflucht in der Magie. Welcher moderne Intellektuelle, der von Krisen, Börsen, Arbeitsmärkten und Kriegen spricht, tut das nicht? Die Intelligenz braucht das Höhere der ideologischen Erklärung dieser Banalitäten. Sie su...
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